08.03.2010
Einheitliche Schanigärten
Die Neugestaltung der Schanigärten auf der Kärntner Straße und am Graben erregte in den letzten Tagen mediales Interesse. Einige Gastronomen fühlen sich durch die Vorgaben der Stadtverwaltung in ihrer Gestaltungsfreiheit zu sehr eingeengt und haben ihren Unmut darüber ausgesprochen. Außerdem wurde behauptet, dass die Wirtschaftskammer gemeinsam mit der Stadt Wien einen zwingenden Einheitslook für die Schanigärten in der City-Fußgängerzone vereinbart hätte.
„Die konkrete Ausgestaltung der Schanigärten wurde aber weder angesprochen und schon gar nicht mit der Stadt Wien vereinbart“, so KommR Ing. Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.
Vertreter der Wirtschaftskammer waren im Vorfeld in erste Gespräche zur Neugestaltung der Wiener City eingebunden und haben mit jedem einzelnen Gastronomen über das Gesamtvorhaben der Umbauarbeiten gesprochen. Dabei ging es vor allem um die Lage und Größe der künftigen Aufstellflächen für die Schanigärten. Für die Ausgestaltung war im Rahmen des Behördenverfahrens zusätzlich ein Abklären mit der Stadt Wien (MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung) erforderlich.
„Hierbei hat die Wirtschaftskammer Wien wie immer versucht, ihre Unternehmer zu unterstützen und zu beraten, und nicht zu etwas zu zwingen. Das ist nicht unsere Aufgabe“, so Bitzinger.

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